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12.11.2019
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Geopark-Archiv

06. Mai 2012:

Von der Blüte ins Honigglas

Die Geologie prägt die Landschaft, mit ihr auch die Nutzung. An den Ortsrändern gibt es entlang des Geopfades einen ökologisch wichtigen Lebensraum. Er ist geprägt durch Streuobstwiesen, Hecken und Kleingärten. Die landwirtschaftliche Nutzung tritt hier in den Hanglagen um Klein-Umstadt in den Hintergrund. Es breitet sich im Frühjahr eine vielfältiges Blütenmeer aus, in dem sich Insekten, und hier ganz besonders unsere Honigbienen wohlfühlen.

Sie erfahren, wie der Nektar gesammelt wird, schauen in ein Bienenvolk und verfolgen den Weg bis ins Honigglas.

Führung: Gerhard Heil

Treffpunkt: Bürgerhaus Klein-Umstadt, 14Uhr

 

26. Nov. 2011:

Kirchenführung  Die Wehrkirche Klein-Umstadt - Einhundert Jahre Denkmalschutz 1912 bis 2012

Im Jahr 2012 ist es genau einhundert Jahre her, dass die Klein-Umstädter Wehrkirche einer gründlichen Sanierung unterzogen wurde. Dabei ging man nach Maßgabe des damals noch jungen Denkmalschutzes, unter dem die Kirche bereits seit 1905 stand, so beispielhaft und richtungsweisend vor, dass das Innere des Gotteshauses heute noch im Wesentlichen von dieser Renovierung geprägt ist. Dieses kleine Jubiläum ist der Anlass dafür, dass der Arbeitskreis Dorfentwicklung eine Schrift "Die Wehrkirche Klein-Umstadt - Einhundert Jahre Denkmalschutz 1912 bis 2012" herausgibt, die zur Adventszeit 2011 in den Handel kommt.

Führung durch den Autor Dr. Manfed Schopp

Treffpunkt: Wehrkirche Klein-Umstadt; Dauer ca. 2 Stunden

Pressebericht - Darmstädter Echo vom 25. Nov. 2011, ergänzt mit Fotos von Ilona Beckenhaub

25. Sept. 2011:

Führung Windpark Binselberg und Kuckucksweg Raibach

Am Parkplatz Binselberg an der K105 beginnt ein informativer und familienfreundlicher Themen-Rundweg zunächst mit fachlichen Erläuterungen zum Bau und Betrieb der beiden neuen Endergieanlagen. Anschließend folgen wir dem Kuckucksweg, bekommen Einblick in einen Buntsandsteinbruch und genießen einen herrlichen Panoramablick zum Taunus. Sieben thematisch gegliederte Stationen mit Übersichtstafeln informieren über Geologie, Geschichte und Natur. Ein kurzer Streifzug durch die Ortsmitte führt zurück zum Ausgangspunkt.
Teilnahmegebühr: 3,00 €

Führung: Helmut Hoffmeister

Pressebericht - Odenwälder Bote vom 30. Sept. 2011:

Windpark Binselberg und Kuckucksweg Raibach

-eine Premiere im Veranstaltungsangebot des Geopark-vor-Ort Klein-Umstadt-

Eine Premiere stand den 15 Erlebnishungrigen am Sonntag, 25. Sept. 2011 bevor, als sie sich einem geführten Rundgang durch die Groß-Umstädter Gemarkungen Klein-Umstadt und Raibach anschlossen.

Und nicht nur ihnen: auch Helmut Hoffmeister, Geoparkbegleiter-vor-Ort in Klein-Umstadt, betrat mit dem Besuch der neuen WKAs auf dem Binselberg und der Begehung des Raibacher Kuckucksweges Neuland.  Galt es doch, den Teilnehmern erstens die bereits in Betrieb befindlichen WKAs technisch vorzustellen und als nachhaltige Energielieferanten zu erläutern und zweitens, den Ort Raibach selbst und seine idyllisch in die Natur eingebettete Lage aus verschiedenen Blickwinkeln nahe zu bringen.

So bekamen die Gäste Informationen über alles Wissenswerte über die neuen WKAs aus dem berufenen Munde des Geschäftsführers des Windparks Binselberg,  Wolfgang Schlander. Von der Auswahl der Standorte über die Planungsphase,  die Gründung und Konstruktion, über Leistung und Wirkungsgrad und den Vergleich zu anderen Energielieferanten, aber auch über Umweltschutz wie z. B. Minimierung von Rodungsflächen, Wiederaufforstung und Einrichtung neuer Habitate für gefährdete Tierarten vor Ort und in näherer Umgebung. Das rege Frage- und Antwortspiel zeugte von großem Interesse. Ein Einblick in die untere Maschinen- und Überwachungsstation krönte den Besuch.

Der Weg führte per Pkw zum Ausgangspunkt des Kuckucksweges, dem Standort der ersten Geoparktafel am Sportplatz Raibach. Nach kurzer Einführung bat Helmut Hoffmeister den anwesenden Initiator , Projektleiter und Sprecher des Arbeitskreises Kuckucksweg, Eberhard Bauer, in die Runde.

Von hier aus begleiteten beide die Gäste in mehr oder weniger großen Einzelgruppen durch den herrlichen Rundweg, der an markanten Stellen mit ‚R1‘ gekennzeichnet und in den offiziellen Wanderplänen des Odenwaldklubs verzeichnet ist. Entlang des größten zusammenhängenden Streuobstwiesengebietes Groß-Umstadts und einem Abstecher in den Erlebnisobstgarten auf dem ‚Buschel‘, der am ersten Oktoberwochenende offiziell eingeweiht wird, ging es hinauf zum Panorama-Ausblick über Raibach. Der Weg dorthin führt streckenweise über ehemals schmale Wiesen- und Waldpfade, die von den Mitarbeitern des Arbeitskreises in Zusammenarbeit mit Landwirtschaft und Forst hergerichtet wurden und gepflegt werden. So befand sich dieser Teilabschnitt am Wandertag in frisch gemähtem Zustand, wofür Eberhard Bauer noch am Vortag gesorgt hatte. Ausbau, Pflege und Kennzeichnung der Wege sind auch weiterhin Zielsetzung der Arbeitsgruppe, um dem Anspruch ´familienfreundlich` gerecht zu werden. So sollen z. B.  noch in dem ca. 50 Meter langen Aufstiegspfad zum Steinbruch Steighilfen wie Treppenstufen, Balken o.ä. eingearbeitet werden , die bei schlechten Witterungs- und Bodenverhältnissen  eine sichere Begehbarkeit ermöglichen. Zusätzlich zum Wegekennzeichen  ‚R1‘  wurden an markanten Streckenabschnitten und -abzweigungen  Sandsteinstelen errichtet, die als Bausteine einer alten Brücke im Verlauf der heutigen Landesstraße L3413 gedient hatten. An diesen ‚Findlingen‘, die auf diese Weise einen symbolischen Denkmalschutz erfahren, sollen zukünftige Informationstafeln auf weitere Besonderheiten  und Ereignisse rund um den Kuckucksweg hinweisen.

Im Erlebnissteinbruch  ‚Am Heegwald‘  konnte Eberhard Bauer stolz auf die vom Arbeitskreis kürzlich errichtete Schutzhütte hinweisen. Der weitere Ausbau sieht die Fertigstellung einer bereits begonnenen Mauer aus vorhandenem Baumaterial sowie die Ausstattung mit Sitzgelegenheiten vor. Helmut Hoffmeister machte einen kleinen Zeitensprung in den Entstehungszeitraum des Odenwälder  Buntsandsteins. Dabei  verwies er auf die ehemals bis zu 600 Meter mächtigen Sandsteinlagen der Odenwaldebene und die verbliebene Restüberdeckung des kristallinen Grundgebirges nach den gewaltigen Deformierungen der Erdkruste und des oberen Erdmantels. Die Vision der Arbeitsgruppe Kuckucksweg, den Steinbruch weiter als Erlebnis- bzw. Abenteuersteinbruch auszugestalten, erwies sich angesichts der spontanen Aktivitäten der beiden teilnehmenden Jugendlichen als durchaus realistische Zielsetzung.

Nach einer kurzen Waldpassage und der Überquerung der L3413 trifft man auf ein weiteres Zeugnis der -jüngeren- Vergangenheit, die  ‚Bachgauer Hohl‘ , eine von vielen ausgewaschenen und ausgefahrenen Geländeeinschnitten um Raibach. Heute nur noch bis zu einem kleinen Rastplatz führenden Teilabschnitt offenliegend, danach bis zum Ortseingang verfüllt und landwirtschaftlich genutzt.  Die unterschiedliche Wasserdurchlässigkeit in dieser Verfüllzone wird durch das jeweilige Wachstumsverhalten des Anbaugutes verdeutlicht, wie auf dem Luftbild der Übersichtskarte zu erkennen ist.

Auf dem Rückweg zum Ausgangspunkt wurde der Raibacher  Friedhof passiert, auf dem ein sandsteinernes Monument die hohe Kunst der Steinmetze eindrucksvoll repräsentiert. An der Instandsetzung und -haltung haben auch hier die Helfer und Helferinnen des Arbeitskreises fleißig mitgewirkt.

Die das Ortsbild prägenden Eindrücke entlang der Hauptstraße verdeutlichen die Bauweise im Straßendorf Raibach anhand der verwendeten Materialien: Sandstein für Keller, Sockel und Erdgeschoss, Holz (Fachwerk) für höher gelegene Wohnräume. Die renovierte Kirche hatte ihre Pforten geöffnet und so konnte man auch im Inneren einen überzeugenden Eindruck von dem erheblichen Sanierungsaufwand  bekommen. An der Informationstafel am kleinen Kirchhof vermittelten die Begleiter der Besuchergruppe noch Wissenswertes über das Leben der Tagelöhner in ihren typischen ‚Tagelöhner‘-Häusern, dem Zusammenleben mit der jüdischen Bevölkerung und der Auswanderungsbewegung Raibacher Bewohner.

Mit dem Hinweis auf die Eröffnung des Erlebnis-Obstgartens am Buschel am 1. Okt. , das Kelterfest an der alten Schule am 1. Und 2. Okt. und die nächsten Klein-Umstädter Geopark-vor-Ort-Termine verabschiedeten Eberhard Bauer und Helmut Hoffmeister die Gäste .

Text: Helmut Hoffmeister, Bilder: Günther Katzer, Klein-Umstadt, 28. Sept. 2011

                                   

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   10. April 2011: Führung am Geopark-Pfad "Kleine Bergstraße"

Führung: Bernd Adler

Pressebericht - Die Lokale Zeitung für Groß-Umstadt und Umgebung, Ausgabe Sept. 2011:

 

10. Oktober 2010:

Führung: Gerhard Heil

1. August 2010:

Führung: Dr. Manfred Schopp (Bernd Adler)

13. Juni 2010:

Führung: Gerhard Heil

16. Mai 2010:

Führung: Reinhild Kuhlmann

18. April 2010:

Führung: Bernd Adler

5. APRIL 2009:
Führung am Geopark-Pfad "Die kleine Bergstraße"
Nur wenigen ist bekannt, dass die Gegend um Klein-Umstadt auch als "kleine Bergstraße" bezeichnet wird. Tatsächlich gibt es landschaftliche und geologische Parallelen zur "großen" Bergstraße im Westen. Erfahren Sie mehr über die Kulturgeschichte und Geologie dieser Region, die sich auch als Weinbauregion einen Namen gemacht hat.
Treffpunkt für die 3stündige Wanderung: Bahnhof Klein-Umstadt,14.00 Uhr.
Teilnahmegebühr: 3,00€

Führung: Bernd Adler

Pressebericht - Odenwälder Bote vom 5. April 2009:

Bei herrlichem Wetter hatte sich eine Gruppe von Interessierten am 05.04.2009 am Bahnhof Klein-Umstadt eingefunden, um den Geoparkpfad "Die Kleine Bergstraße" in der Gemarkung Klein-Umstadt kennen zu lernen. Kompetente Führer vor Ort waren Herr Bernd Adler und Herr Franz Huber. Es wurden die Themen Geologie, Weinbau, Ortsgeschichte, Streuobstwiesen und Schwerspatabbau behandelt.

Geopark-Pfad - April 2009 Geopark-Pfad - April 2009
Geopark-Pfad - April 2009 Geopark-Pfad - April 2009

17. MAI 2009:
Von der Biene ins Honigglas. Die Geologie prägt die Landschaft, mit ihr auch die Nutzung. An den Ortsrändern gibt es entlang des Geopfades einen ökologisch wichtigen Lebensraum. Er ist geprägt durch Streuobstwiesen, Hecken und Kleingärten. Die landwirtschaftliche Nutzung tritt hier in den Hanglagen um Klein-Umstadt in den Hintergrund. Es breitet sich im Frühjahr ein vielfältiges Blütenmeer aus, in dem sich die Insekten und hier ganz besonders unsere Honigbienen wohl fühlen. Sie erfahren wie der Nektar gesammelt wird, schauen in ein Bienenvolk und verfolgen den Weg bis ins Honigglas. Treffpunkt für die 2,5stündigeVeranstaltung: Bahnhof Klein-Umstadt, 14.00 Uhr
Teilnahmegebühr: 3,00€

Führung: Gerhard Heil

7. JUNI 2009:
Frühling im Weinberg - das Klein-Umstädter Gewann Stache!berg. Dieses Gewann wurde von 1974-1979 völlig umgestaltet, um die Weinbergsflächen wirtschaftlich bearbeiten zu können. Im Stachelberg sollen insbesondere die Standortfrage für die Reben, die Bodenbearbeitung, die Rebenpflege, Rebenerziehung (Rebschnitt, Laubwandaufbau) und Mengenreduzierung erläutert werden. Sie erfahren viel lnteressantes "rund um den Weinbau und den Wein". Auf der Wanderung werden 2 bis 3 Weine ausgeschenkt.
Treffpunkt für die 2,5stündigen Wanderung: Parkplatz am Bürgerhaus Klein-Umstadt, Weinbergstraße, 14.00 Uhr,
Anmeldung bis 29.05.2008 beim Kulturamt der Stadt Groß-Umstadt, Tel.: 06078-781-281
Teilnahmegebühr: 3,00€

Führung: Reinhild Kuhlmann

                                                                                                                                                                                                                                                                                              

18. Oktober 2009:

Äpfel und Trauben - Erntezeit am Geopark-Pfad Klein-Umstadt
Die Nutzung des Geländes spiegelt die geologische Vielfalt. Im Süden von Klein-Umstadt überwiegt in der hervorragenden Weinlage Stachelberg der Weinbau und in den nördlichen Lagen die Streuobstwiesen. Sie erfahren, welche Bedingungen für eine gute Ernte im Wein- und Obstbau erforderlich sind. Das Ende der Führung werden wir mit einer Keltervorführung bei frisch gekeltertem Apfelsaft beschließen. Treffpunkt für die 3stündige Wanderung:Parkplatz am Bürgerhaus Klein-Umstadt, Weinbergstraße, 14.00 Uhr. Voranmeldung beim Kulturamt der Stadt Groß-Umstadt erforderlich: Tel.: 06078-781281
Teilnahmegebühr: 3,00€

22. NOVEMBER 2009:
Die Geschichte der drei Klein-Umstädter Schulen.
In Klein-Umstadt wurden von 1864 bis 1910 drei Schulen gebaut, eine für ein damals etwa (?) Einwohner zählendes Dorf ungewöhnliche Leistung. Man fragt sich, warum dieser Aufwand? Das liegt einerseits am Bevölkerungswachstum, das in der 2. Hälfte des vg. Jhs. zu verzeichnen war; andererseits aber - und das ist der wichtigere Grund - liegt es an der konfessionellen Spaltung des Dorfes in eine größere lutherische und eine kleinere reformierte (kalvinistische) Kirchengemeinde. Daraus folgten zwei Konfessionsschulen, die jede für sich, aber aus gegensätzlichen Gründen, kaum lebensfähig waren. Die eine war zu groß, die andere zu klein - Was dies im Alltag für Schüler und Lehrer bedeutete, werden Sie im Rahmen einer Führung zu den drei Schulen  eerfahren, von denen eine, das heutige evangelische Gemeindehaus, auch innen besichtigt werden kann.
Treffpunkt für den anderthalbstündigen Rundgang: Gemeindehaus in Klein-Umstadt, Bahnhofstraße 40, 10.30 Uhr
Teilnahmegebühr: 1,50€

19. DEZEMBER 2009:
Historische Winterwanderung Binselberg.
Der Binselberg ist seit jeher ein markanter Punkt in unserer Gegend. Schon im Weistum über die Grenzen des Wildbanns Dreieich um 1350 wird er genannt. Aber bereits in vorgeschichtlicher Zeit und auch noch zur Römerzeit führten Altwege über ihn bzw. kreuzten sich hier, gab es Hügelgräber und künstliche Aufschüttungen, deren Zweck heute nicht mehr zu klären ist. Auch die Landwehr hat Spuren hinterlassen. All dem wollen wir nachgehen. Dazu sind robuste Kleidung und Schuhwerk anzuraten.
Treffpunktfür die 3stündige Wanderung: Parkplatz "Alter Steinbruch" an der L3413 Raibach - Dorndiel, 13.30 Uhr
Teilnahmegebühr: 3,00€

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